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Nov09

St-Martins-Umzug

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Der Förderverein des Kindergartens veranstaltete erstmals den St.-Martins-Umzug. Fotos findenSie in der Bildergalerie.




 

Nov07

Hobbykünstler-Ausstellung

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 Fotos von der Hobbykünstler-Ausstellung am 13.11.16 finden Sie in der Bildergalerie

Okt02

Auszeichnungen für Jungwinzer Thomas Wambsganß

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Jungwinzer Thomas Wambsganß vom Wein- und Sektgut Wambsganß, Speyerer Str. 23, hat im Degustationswettbewerb "Deutschlands beste Jungwinzer 2016", der vom Genussmagazin SELECTION durchgeführt wurde,
für folgende Weine "sehr gute" Bewertungen erreicht:
2015 Riesling Kabinett feinherb
2015er Chardonnay Kabinett feinherb
2015er Cuvée Tom Rotwein
2015er Dornfelder Rotwein trocken
2015er Gewürztraminer Kabinett
2015er Spätburgunder Weißherbst Kabinett feinherb

Bei dem Degustationswettbewerb 2016 "Glühweine & Co" erreichte Thomas Wambsganß eine "sehr gute Bewertung" für
den Riesling Glühwein und eine
"gute Bewertung"
für den Dornfelder Glühwein

außerdem erhielt er "sehr gute Bewertungen" für
Secco fun Damm Cuvée rot und weiß

Herzlichen Glückwunsch!


 

Sep17

Landau ist "Kommune mit Zukunft"

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Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat am 20.09.16 im Landauer Stadtteil Dammheim den Startschuss für das Modellprojekt "Kommune mit Zukunft" gegeben. Drei Jahre lang wird die Geografin und Dorfplanerin Annette Struppler-Bickelmann mit den acht Landauer Stadtdörfern Leitbilder und Konzepte entwickeln. Ihre Frage lautet: "Wo wollen wir in 20 Jahren mit unserem Dorf stehen?".
Die acht Stadtdörfer stellen ein Drittel der 46.00 Einwohner von Landau. Das Land finanziert 75 Prozent des rund 500.000 Euro teuren Projekts, weil es von den Landauer Erkenntnissen profitieren möchte. Jeder Stadtteil soll seine eigenen Vorstellungen entwickeln und die Bürger aktivieren. 

Aug23

Dammheim hat Kerwe gefeiert

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Die Kerwe in Dammheim wurde zum zweiten Mal an der Turnhalle am Sportplatz gefeiert. Gesangverein, Kulturverein, Sportverein und Landfrauen bewirteten die Gäste von Freitag bis Sonntag aufs Beste. Leider hat der verregnete Samstag die traditionelle Kartoffel-Käse-Meile ins Wasser fallen lassen. Dafür wurden die zahlreichen Gäste am Sonntagmittag mit dem Auftritt von "Inges Chorona" aus Neupotz wieder entschädigt.

Weitere Fotos finden Sie in der Bildergalerie.

 

Jun22

Chorkonzert des Gesangvereins

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Unter dem Motto "Es geht mir gut!" ludt der Gesangverein Dammheim am Samstag, 09. Juli, um 19.30 Uhr herzlich zum GEBURTSTAGS-CHORKONZERT in die Turnhalle ein. Der Contrapunkt feierte 15-jähriges und der Männerchor sein 10-jähriges Bestehen. Zu Gast war der Chor "Choralle Gossersweiler". Die Chorleitung lag in den bewährten Händen von Ulrike Fath, am Klavier Sascha Petatz. U. a. gratulierte die Vorsitzende des Kulturvereins Petra Bechtold ganz herzlich und überreichte eine Spende.

 

Jun01

Jungstörche wurden beringt

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Auch dieses Jahr sind wieder zwei Jungstörche im Nest an der Waschgasse am südwestlichen Ortsrand von Dammheim geschlüpft. Am Samstag, 18.06.16 wurden sie von Christian Reis mit Unterstützung von Patrick Bartl (beide Aktion Pfalz e.V., Bornheim) beringt. Die Spenglerei Werner Kern aus Billigheim-Ingenheim stellte dazu den Hubsteiger unentgeltlich zur Verfügung. Ortsvorsteher Florian Maier hat die Patenschaft für einen Jungstorch übernommen. Wer Pate des zweiten Jungstorches werden möchte, kann sich mit Karin Hechler, 06341/53352, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen.

Gegen eine Spende, deren Höhe Sie selbst bestimmen, erhalten Sie eine Urkunde mit der Ring-Nr. und dem von Ihnen ausgewählten Namen für Ihren Storch. Über die an die Vogelschutzwarte Radolfzell gemeldeten Ringablesungen können Sie die Reisen Ihres Storches und damit seinen Lebensweg über die Jahre mitverfolgen. Eine Patenschaft ist ein wunderbares Geschenk für vielerlei persönliche und firmenseitige Anlässe. Mit der Spende unterstützen Sie die Wiederansiedlung des Weißstorches sowie Maßnahmen zur Sicherung seines Lebensraums. Die Spende selbst ist steuerlich abzugsfähig.

 

 

Mai30

Ehrenamtliche Helfer für Flüchtlingsarbeit gesucht

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In der Dammheimer Flüchtlingsarbeit sind schon viele ehrenamtliche Helfer im Einsatz, aber speziell werden ganz dringend Personen gesucht, die während der Sprachkurse die Kinderbetreuung übernehmen, damit die Eltern ungestört die deutsche Sprache lernen können.
Interessenten können sich direkt im Ortsvorsteherbüro während der Öffnungszeiten montags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs 14.00 bis 17.00 Uhr unter Tel. 06341/13 11 55 melden.

Herzlichen Dank im voraus und freundliche Grüße

Florian Maier
Ortsvorsteher

 

Mai22

SV Dammheim schafft Aufstieg in die B-Klasse

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Am Sonntag, 22.05.16 besiegte die 1. Mannschaft des SV Dammheim die SG Schweigen-Rechtenbach/Oberotterbach mit 1 : 0 Toren in der Willi-Klag-Arena in Dammheim und hat damit den Aufstieg in die B-Klasse Südpfalz-West geschafft. Wir wünschen der Mannschaft weiterhin viel Erfolg.

 

Mai13

Lotto-Elf in Dammheim

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Am Donnerstag, 19. Mai 2016 trat die bekannte Fußball-Prominenten-Mannschaft Lotto-Elf um 19.00 Uhr unter anderem mit Weltmeister Wolfgang Overath und Europameister Stefan Kuntz gegen eine Ü40-Auswahl des SV Dammheim an. Auch TV-Showmaster Guido Cantz schnürte die Fußballschuhe für den guten Zweck .Dimo Wache, Matthias Scherz und Ratinho waren ebenfalls am Ball für die gute Sache.
Der gesamte Erlös in Höhe von 6.000,-- € kam dem deutschen Kinderschutzbund Landau im  Kinderhaus "Blauer Elefant" zugute. Auf sportliche Qualität achteten am Spielfeldrand der Trainer der Lotto-Elf Hans-Peter Briegel und Teammanager Horst Eckel.
Spielkader der Lotto-Elf:
Jo Augel, Robby Brace, Guido Cantz, Carsten Cullmann, Stephan Engels, Thomas Ernst, Michael Kuntz,
Stefan Kuntz, Wolfgang Overath, Ratinho, Thomas Riedl, Andrzej Rudy, Matthias Scherz, Edgar Schmitt,
Dimo Wache, Tomasz Waldoch, Dariusz Wosz, Tomasz Zdebel
Spielkader SV Dammheim
Dieter Frey, Hans Gein, Oliver Horder, Ralf Horder, Manfred Hüttling, Lothar Kappus, Harald Nägle, Oleg Neufeld, Stefa Strauß, Frank Wingerter, Peter Wobst, Miguel Cravo, Markus Hünerfauth, Alexander Orth, Leo Reibenspiess, Thomas Sköries, Harry Skoblin, Fritz Vitan, Duncan Mc Cormick, Norbert Hadamek, Einrico Leis, Jens Kreutzmann, Josef Glanz und Uwe Welzel (auch Trainer).
Die Lotto-Elf siegte mit 14:0 Toren gegen die Ü40-Mannschaft des SV Dammheim. Fotos finden Sie hier.

 

 

Mär22

Neuerung im Vorstand des Kulturvereins

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In der 7. Mitgliederversammlung des Kulturvereins Dammheim am Donnerstag, 31. März 2016 um 19.30 Uhr wurde der Vorstand neu gewählt.

Petra Bechtold hat für weitere vier Jahre das Amt der Vorsitzenden inne. Florian Maier löst Margit Herzog in der Funktion des Stellvertreters ab. Petra Sauerhöfer übernimmt weiterhin die Kassengeschäfte und Karin Hechler die Schriftführertätigkeit.

Als Beisitzer gehören Karl-Uwe Schäfer, Doris Wiss, Otto Schönbeck, Ralf Theuer und Roswitha Gutting dem Vorstand an.

 

 

Mär15

Die Störche sind wieder da

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Die Eltern der Jungstörche "Marlene" und "Adam" sind wieder aus dem Winterquartier zurückgekehrt und haben ihr Nest an der Waschgasse am südwestlichen Ortsrand von Dammheim bezogen. Lassen wir uns überraschen, wieviele Störche sie dieses Jahr großziehen. Das vierjährige Männchen trägt die Ring-Nr. DER AN 246 und stammt aus dem Nest in der Hauptstr. 75 in Winden, das Weibchen ist auch etwa vier Jahre alt aber leider unberingt.

 

 

Mär14

Ergebnis der Landtagswahl Rheinland-Pfalz für die Stadt Landau

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Das Ergebnis der Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2016 finden Sie hier.

Mär09

Beratung über Hilfen für Flüchtlinge

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RHEINPFALZ 09.03.2016

Bereitwillige Dammheimer beraten über Hilfen für Flüchtlinge

Über 30 Männer und Frauen waren am Montagabend dem Appell von Dammheims Ortsvorsteher Florian Maier (SPD) gefolgt, sich für die Flüchtlinge im Ort ehrenamtlich zu engagieren. Im Clubhaus des SV Dammheim neben der Turnhalle wurden viele Vorschläge gemacht.
Zu den knapp 40 Flüchtlingen im Ort sollen, wie berichtet, weitere in einigen Wochen im Hotel "Schwanen" untergebracht werden. Schon bisher hätten die Bürger für Flüchtlinge im Ort viel geleistet, lobte der Ortschef. Kerstin Braun, Dammheimer Ratsmitglied, schilderte die vielen Hilfestellungen und Unterstützungen der Flüchtlinge durch nicht wenige Menschen im Ort, "wobei wir aber jetzt an unsere Grenzen gestoßen sind, nachdem ja in allernächster Zeit weitere Flüchtlinge hinzukommen". Der Gang zum Arzt, Einkaufen, das Erklären der Buslinien, das Ausfüllen von Formularen und vieles mehr sei notwendig, damit sich die Flüchtlinge orientieren können. Ortschef Maier lobte in besonderer Weise Rolf Steinel, "der eigentlich für alle Bereiche Verantwortung übernimmt, von Fahrradreparaturen der bereits gespendeten Fahrräder bis zum Bemühen, junge Fußballer in die Vereine zu holen". Sei Hilfe notwendig, "unser Rolf ist immer und für alles bereit zu helben", dankte Maier.
Die Tunesierin Lobna ElAoud, Fremdsprachenkorrespondentin, in Deutschland geboren, perfekt Deutsch und Arabisch sprechend, und in Dammheim wohnhaft, sei ein echter Glücksfall für die Gemeinde. Sie begleite die Flüchtlinge bei ihren ersten Schritten, übersetze und sei eine große Hilfe.
SPD-Ratsmitglied Magdalena Schwarzmüller wies auf das sehr gut funktionierende "Cafe Asyl" in Landau hin, wo sich die Menschen aus verschiedenen Kulturen austauschen können. Lobna ElAoud regte daraufhin an, im "Schwanen" ebenfalls eine solche Begegnungsstätte einzurichten, was von allen Anwesenden unterstützt wurde. Auch der neue Leiter des Sozialamtes, Jan Marco Scherer, signalisierte Zustimmung, "wenn es die Baulichkeiten zulassen". Hans-Hermann Tombrink fand den Vorschlag Schwarzmüllers, Flüchtlingen für die Überlassung eines Fahrrades zehn Euro abzuverlangen sehr gut, weil dadurch viel sorgfältiger damit umgegangen und dem Flüchtling das Gefühl vermittelt werde, "Eigentümer" zu sein. Mobolität durch Fahrräder sei für die Flüchtlinge sehr wichtig, sagte Florian Maier bei seinem Appell, "möglichst viele Fahrräder zu spenden".
Walter Klein berichtete, dass er eine junge Flüchtlingsfamilie im Haus wohnen habe, mit der er ein prima Verhältnis habe. Die Familie erwarte bald Nachwuchs. (ohu).
Wer weitere Spenden anbieten möchte oder Vorschläge hat, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Feb05

„Wir brauchen den Schwanen“

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Nach der Veranstaltung "Flüchtlingsunterbringung" am Mittwoch, 03.02.16,stand in der RHEINPFALZ folgender Artikel:

Nicht 40 männliche Flüchtlinge, sondern nur 20 Personen – darunter höchstens zwölf alleinstehende Männer – sollen im ehemaligen Hotel „Zum Schwanen“ in Dammheim Unterschlupf finden. Und Studenten. Das wurde bei einer sehr emotionalen Versammlung am Mittwoch bekanntgegeben.

Die Turnhalle des 1000 Seelen zählenden Stadtteils fasste die Besucher nicht. Fast 250 Bürger waren am Mittwochabend gekommen, um aus erster Hand zu hören, welche Pläne die Stadt für eine Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel „Zum Schwanen“ in der Speyerer Straße verfolgt. Wie am 21. Januar berichtet, hat der Ortsbeirat das Vorhaben, dort 40 alleinstehende Männer einzuquartieren, vehement abgelehnt. Die Dammheimer fürchteten um die Struktur und den sozialen Frieden im Ort. Acht Familien – 35 Flüchtlinge, darunter zwölf Kinder – leben bereits in Dammheim, verteilt auf vier Adressen. „Die Bürger sind über alle Maßen für die Flüchtlinge engagiert“, betonte Ortsvorsteher Florian Maier (SPD).
Er und seine Mitstreiter fanden bei Oberbürgermeister Thomas Hirsch (CDU) und Bürgermeister Maximilian Ingenthron (SPD) ein offenes Ohr. Hirsch präsentierte am Mittwoch einen Kompromiss: „Bis zu 20 Personen insgesamt, maximal zwölf männliche Einzelpersonen.“ In 16 Doppelzimmern, einem Einzelzimmer und einer Wohnung ist Platz für 40 Leute. Weil die Stadt das ganze Haus anmieten müsste, sollten die restlichen Zimmer Studenten angeboten werden. Der Saal reagierte mit Gelächter und Zwischenrufen. Alle Kommunen hätten derzeit mit den Herausforderungen der Flüchtlingswelle zu kämpfen, hatte Hirsch zuvor gesagt. „Die Situation verlangt uns allen viel ab.“
Themen der zunächst überwiegend kritischen Wortmeldungen waren unter anderem die gerechtere Verteilung der Flüchtlinge auf alle Ortsteile (in Godramstein leben vier, in Arzheim zwei, in Queichheim über 100 Flüchtlinge), Konfliktgefahr bei unterschiedlichen Nationalitäten, die Klassenstärken in der Grundschule und die Sorge, dass am Ende doch 40 Flüchtlinge im „Schwanen“ leben. Im zweiten Teil des Abends gab es auch konstruktive und Mut machende Beiträge.
Mehrmals in der anderthalbstündigen Versammlung erklärte der Oberbürgermeister, dass es sich die Stadt nicht erlauben könne, Wohnangebote zu angemessenen Preisen abzulehnen. „Wir brauchen den Schwanen.“ Der Mietvertrag sei noch nicht unterschrieben. Mitte März sollten die ersten Bewohner einziehen. Hirsch zeigte Verständnis für die Sorgen der Dammheimer, „nach Köln und den Geschichten, die in Umlauf sind“.
Der Ankündigung, einen Hausmeisterservice zu organisieren, hielt eine Besucherin entgegen, wichtiger sei ein Sozialarbeiter rund um die Uhr. Thomas Sommerrock, Leiter der Polizeidirektion Landau, versprach, Polizeioberkommissar Frank Bruder werde zweimal die Woche vor Ort sein. Eine Streife fahre Tag und Nacht alle Unterkünfte ab. Die Leute sollten sich an die Fakten halten und nicht den Schauergeschichten glauben, die unbegründete Ängste schürten.
„Ängste lassen sich abbauen, wenn man die Menschen kennenlernt“, sagte Magdalena Schwarzmüller vom Café Asyl in Landau. Probleme ließen sich gemeinsam lösen. Sie bat darum, auch die andere Seite zu sehen. Es sei manchmal schwer auszuhalten, wenn die Flüchtlinge von sich erzählten. Durch Ängste komme etwas in Bewegung, meinte ein Dammheimer: „Wir können ausgrenzen oder wir können integrieren.“ Er forderte dazu auf, sich ehrenamtlich zu engagieren und meldete sich gleich als Freiwilliger. (sas)

Kommentar
Aufbruch
Von Sabine Schilling 

Nach der massiven Kritik an der Flüchtlingsunterkunft hat die Stadt schnell reagiert. Der Kompromiss ist eine gute Basis.
Die Dammheimer müssen sich nicht fürchten. Die Unterbringung weiterer 20 Flüchtlinge in ihrem Ort dürfte zu stemmen sein. Die Stadtspitze zeigte Verständnis für die Sorgen im zweitkleinsten der acht Ortsteile. Sie hat sehr schnell umgeschaltet, auch, weil sie keine andere Wahl hatte. Köln ist in allen Köpfen. Nach den Übergriffen dort in der Silvesternacht wäre eine Unterkunft mit 40 Männern in Dammheim nicht zu vermitteln. Ortsvorsteher Florian Maier baut nun auf die Zusage von Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Dieser Kompromiss lässt zwar nicht alle Kritiker im Ort verstummen, aber er ist eine gute Basis, die Aufgabe gemeinsam anzupacken.
Hirsch hat seine Sache am Mittwoch gut gemacht. Er weiß, dass er die Bürger mitnehmen muss, auch wenn er nicht allen die Angst nehmen kann. Er hatte Streiter für die gute Sache zur Seite: Polizeichef Sommerrock und vor allem die unermüdliche Magdalena Schwarzmüller vom Café Asyl, die in wenigen Worten deutlich machte, worum es geht. Darum nämlich, verzweifelte Menschen freundlich aufzunehmen, die alles aufgegeben haben, um zu überleben. Sie an die Hand zu nehmen und bei den ersten Schritten im neuen Leben zu begleiten, wie es eine Besucherin formulierte, das können viele leisten, wenn sie nur wollen. „Wir können das schaffen“ ist die Botschaft dieses Abends.

Quelle

Ausgabe

Die Rheinpfalz - Pfälzer Tageblatt - Nr. 30

Datum

Freitag, den 5. Februar 2016

Seite

15

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