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Mär12

Rote Lichtnelke

rote Lichtnelke

Oftmals wird die Rote Lichtnelke auch als Rote Nachtnelke, Rote Waldnelke oder aber Rotes Leimkraut  bezeichnet und gehört zu den Leimkräutern. Man findet sie in Wiesen und an Waldrändern. Sie gilt als Heilkraut und wirkt beruhigend, entgiftend und immunstimulierend. Die rote Lichtnelke ist nicht nur für den Menschen hilfreich. Die auffälligen rosa Blüten sind bereits von weitem zu sehen und dienen zahlreichen Insektenarten als Nahrung.

Mär12

Goldnessel

Goldnessel

Diese hübsche Goldnessel ist dem Erscheinungsbild der Brennnessel sehr ähnlich, besitzt jedoch wie andere Taubnessel-Arten keine brennenden Eigenschaften. Dafür recken sich ab dem Frühjahr ihre goldgelben Blüten empor. In der Küche wird sie als schmackhaftes Wildgemüse geschätzt. Als Heilpflanze wirkt die Nessel entzündungshemmend und antibakteriell, weshalb sie bei Bronchitis, Magen-Darm-Beschwerden und Fieber Anwendung findet. Die Bestäubung der Goldnessel erfolgt durch Insekten, hauptsächlich Bienen, Hummeln und Schmetterlinge und ist somit eine gute Nahrungspflanze für diese.

Feb09

Rhombenwanze

379b 1 Rhombenwanze

Die Rhombenwanze oder auch Rautenwanze gehört zur Familie der Randwanzen. Sie wird bis zu 11,5 cm lang, ist gelblich-braun gefärbt und bevorzugt offene, trockene und warme Biotope. Die Wirts- und Nahrungspflanzen dieser Wanzen und deren Larven sind Nelkengewächse.

Feb09

Hornissenschwebfliege

542c 2 Hornissenschwebfliege

Die nützliche Hornissenschwebfliege nennt man auch Große Waldschwebfliege. Sie ist mit 16 – 22 mm wahrhaftig ein „Brummer“ und kann mit Wespen oder Hornissen verwechselt werden. Während sie sich selbst von Nektar und Pollen ernährt und damit eine wichtige Bestäubungsarbeit erledigt, entwickeln sich ihre Larven in Nestern von Hornissen, Wespen oder Hummeln und fressen dort die Nahrungsrückstände bzw. toten und sterbenden Insekten in den Nestern selbst.

Feb09

Büffelzikade

552fx 1 Bffelzikade

Die aus Nordamerika eingeschleppte Büffelzikade wird auch Büffelzirpe genannt und gehört zur Familie der Buckelzikaden. Ihr Lebensraum sind Gebüsche und kleinere Sträucher. Durch ihre grüne Färbung und ihre Größe von nur 7-10mm, ist sie sehr gut getarnt. Zudem konnte ich feststellen, dass sie sich blitzschnell hinter Ästen versteckt, wenn man ihr zu nahe kommt.

Feb09

Europäischer Laternenträger

554ax 1 Europ Laternentraeger

Der Europäischer Laternenträger oder auch Spitzkopfzikade genannt, ist eine wärmeliebende Zikadenart, die man auf Trockenrasen und Ruderalflächen findet. Sie ist mit nur 9-13mm sehr klein und unscheinbar, durch ihre grüne Färbung dem umgebenden Gras gut angepasst und daher schwer aufzufinden. Wenn man diese Zikade nicht zufällig in großen Sprüngen davonhüpfen sieht, wird man sie wohl kaum bemerken.

Feb09

Gottesanbeterin

568ax 1 Gottesanbeterin Weboptimiert

Mantis religiosa, die Europäische Gottesanbeterin ist eine wärmeliebende Fangschrecke, die aus dem Mittelmeerraum zu uns gekommen ist und sich hier offensichtlich heimisch fühlt. Immer auf Beute lauernd, findet man sie in hohem Gras oder oberhalb Doldenblüten hängend. Dort fand ich sie auch, wie sie gerade eine dicke Fliege verspeiste. Die Weibchen werden bis zu 75 mm lang, während die Männchen nur 60 mm erreichen. Man findet grüne bis bräunliche Tiere, die allerdings sehr gut getarnt sind. Sie wurde zum Insekt des Jahres 2017 gekürt.

 

Feb06

Wespenspinne

Wespenspinne

Die schöne Wespenspinne nennt man auch Zebraspinne, Tigerspinne oder Seidenbandspinne. Diese große Radnetzspinne wurde 2001 zur Spinne des Jahres gewählt. Das hier abgebildete Weibchen ist mit bis zu 25 mm wesentlich größer als die unscheinbar bräunlichen Männchen, die nur an die 6 mm erreichen. Zu erkennen sind diese Spinnen auch durch ihr unverwechselbares Netz, welches ein Zickzack-Band aufweist. Die Art bevorzugt sonnige, offene Standorte mit niedriger bis halbhoher Vegetation und hoher Heuschrecken-Population. Ich fand sie im hohen Gras neben einem Weinberg.

Feb06

Ameisensackkäfer

Ameisensackkäfer

Der Ameisensackkäfer wird auch Ameisen-Blattkäfer genannt. Dieser Käfer aus der Blattkäferfamilie ist kein Marienkäfer, wie man vermuten könnte. Er wird etwa 11 mm lang und seine Deckflügel sind rot oder orange gefärbt, mit zwei großen schwarzen Flecken. Diese Käfer paaren sich in der Nähe von Ameisennestern, die Eier werden mit Kot beklebt und fallen gelassen. Ameisen tragen die Eier dann in ihr Nest. Dort ernähren sich die Käferlarven von der Nahrung der Ameisenbrut, von Abfällen und teilweise auch von der Brut selbst.

Feb06

Gemeine Stiftschwebfliege

Gemeine Stiftschwebfliege

Die Gemeine Stiftschwebfliege oder auch Gewöhnliche Langbauchschwebfliege genannt, abgebildet ist hier ein männliches Tier,  hat bestimmt schon jeder einmal beobachtet. Ihr Hinterleib ist sehr schlank mit schwarz-gelber Zeichnung. Diese „Steh-Fliegen“ sind etwa 8 – 12 mm lang und leicht behaart. Die Larven der Stiftschwebfliege ernähren sich von Blattläusen, die erwachsenen Tiere von Pollen und Nektar.

Feb06

Gemeine Winterlibelle

Gemeine Winterlibelle

Diese Gemeine Winterlibelle fand ich zufällig an einem frühen Morgen, regungslos an einem dürren Ast. Sie ist relativ klein, schlank und unscheinbar. Durch ihre beige bräunliche Färbung und in ruhender Position sitzend, ist sie fast unsichtbar. Diese Libelle überwintert als erwachsenes Tier in der Vegetation bis etwa April. Bei Sonnenschein unterbrechen sie aber gerne die Winterruhe und fliegen umher.

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