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Jul19

Silberner Grünrüssler

Silberner Grünrüssler

Die etwa 3,5 bis 6  mm lang werdenden Grünrüssler gehören zu den Rüsselkäfern. Die silbrig bis grüngoldenen Blattnager sind tagaktive Tiere. Man findet sie meist auf Blättern von Laubbäumen, von denen sie sich ernähren. Ihre Larven leben in und von den Stängeln verschiedener Wildpflanzen und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr.

Jul19

Schwefelkäfer

Schwefelkäfer

Der etwa 7 bis 9 mm lang werdende Käfer mit auffallend schwefelgelber Färbung. Von Mai bis August kann man diesen Käfer auf Doldenblüten finden, wo er sich von Pollen ernährt. Er liebt die Wärme, sonnige Hänge und trockenen, sandigen Boden.

Jul19

Igelfliege

Igelfliege

Diese drollige, recht große Igelfliege gehört zu den Raupenfliegen und besucht allerlei Blüten. Die Larven dieser Fliegenart entwickeln sich parasitär in Raupen von Eulenfaltern oder Trägspinnern -  man kann sie daher als „Schädlingsbekämpfer“ ansehen. Von April bis Oktober findet man sie auf blütenreichen Wiesen, an Waldrändern, Lichtungen und Heckensäumen.

Jul19

Knotenwespe

Knotenwespe

Die Knotenwespe gehört zur Gattung der Grabwespen. Erkennungsmerkmale sind die eingeschnürten Hinterleibssegmente und ein kurzes, knotiges erstes Hinterleibssegment. Die wärmeliebenden Insekten legen ihre Nester in lockerem Sand oder in festem Boden an. Man findet sie an Wegrändern oder sonnenbeschienenen Böschungen.

Jul19

Keulenschwebfliege

Keulenschwebfliege

Diese kleine, auf einer Färberkamille sitzende Keulenschwebfliege erkennt man an den keulenartig verdickten Oberschenkeln. Sie erreicht eine Länge von 7 bis 9 mm und hat einen sehr schlanken Körperbau. Man trifft sie von April bis Oktober an Gewässern, Feuchtbiotopen, in Wiesen, Feldern, Parks und Gärten vorzugsweise an Doldenblüten an. Ihre Larven ernähren sich von faulendem und verrottendem organischem Material, beispielweise im Kompost oder Mist.

Jun25

Raupen der Gespinstmotte

Raupen der Gespinstmotte

Sträucher, Büsche und Bäume sind mit unheimlich wirkenden hellen Gespinsten überzogen. Hier sind die Raupen der zu den Nachtfaltern zählenden Gespinstmotte am Werk, die im Mai und Juni in den Gespinsten die Zweige kahl fressen. Die Larven und Gespinste sind für Menschen völlig ungefährlich. Oft werden sie mit denen des Eichenprozessionsspinners verwechselt.

Jun25

Orchideenfund

Orchideenfund

Diese wilde Orchidee fand ich Ende Mai ganz überraschend mitten auf einem schmalen Weg, als sie sich erst im Austrieb befand. Noch stand nicht fest, um welche Orchidee es sich handeln könnte. Regelmäßig ging ich an diese Stelle, um den Wachstumsfortschritt zu überprüfen; immer die Angst im Nacken, es könne gemäht werden oder jemand würde sie achtlos umtreten. Aber sie stand, vom Austrieb über den knospigen bis zum erblühten Zustand ungestört und gedieh prächtig. Die stattliche Wuchshöhe des Breitblättrigen Stendelwurz beträgt in diesem Fall 85 cm, kann aber bis zu 100 cm groß werden. Nach der Bestäubung durch Faltenwespen, Bienen oder Fliegen, entwickeln sich die Samen in den Kapselfrüchten, die sich bei Trockenheit öffnen und vom Winde verweht werden.

Jun10

Paarungsrad

Paarungsrad

Laut Wikipedia kommt das herzförmige Paarungsrad vor allem aufgrund der Lage der Geschlechtsorgane zustande, die beim Männchen und Weibchen an jeweils vollkommen anderer Stelle liegen. Das Foto zeigt ein Pärchen Hufeisen-Azurjungfern, die zur Familie der Schlanklibellen gehören und eine Körperlänge von ca. 40 mm erreichen können.

Jun10

Maskenbiene

Maskenbiene

Die Maskenbienen erkennt man an der charakteristischen gelben oder weißen Gesichtsmaske, die auf dem Vorderkopf der Männchen ein großes Feld einnimmt und sich bei den Weibchen auf seitliche Punkte oder Striche beschränkt. Sie fliegen vor allem gerne auf Korbblütler (bei mir im Garten auf die Färberkamille) und legen ihre Brutzellen meist in Hohlräumen von Totholz ab, wie z. B. in „Insektenhotels“.

Jun10

Knospiger Rainfarn

Knospiger Rainfarn

Der Rainfarn wird auch Wurmkraut genannt und gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist häufig an Weg- und Heckenrändern zu finden und wird gerne von allerlei Insekten besucht. Der Rainfarn ist sowohl Färbepflanze, als auch Heilpflanze. Außerdem wurde das stark riechende und getrocknete Kraut früher ausgestreut, um Insekten abzuhalten und angepflanzt, um Kartoffelkäfer fernzuhalten. Die Raupen des Rainfarn-Mönchs, des Smaragdspanners und der Eulenpanner, ernähren sich vom Rainfarn.

Jun10

Mondfleck-Schwebfliege

Mondfleck-Schwebfliege

Die Mondfleck-Schwebfliege ist vielerorts zu finden und kann auf Doldenblüten, Hahnenfuß, Goldrute, Weiden und Wolfsmilchgewächsen beobachtet werden. Die Larven ernähren sich von Blattlauseiern und Blattläusen, können allerdings bei Nahrungsmangel einige Zeit mithilfe pflanzlicher Kost überleben.

Jun10

Goldwespe

Goldwespe

Die kleine Goldwespe, mit ihrer metallisch-glänzenden Färbung, ist schon ein auffälliger Vertreter der Hautflügler. Die europäischen Arten werden um die 10 mm groß, viele Arten sind sogar kleiner als 5 mm. Es gibt unzählige Goldwespen in verschiedenen Färbungen von grün, blau und/oder rot. Ihre Lebensweise ist parasitisch; das bedeutet, sie legen ihre Eier in Nester, Puppen oder Larven von z. B. Faltenwespen, Grabwespen oder Bienen ab.

Mai23

Ampferspanner

Ampferspanner

Der Ampferspanner wird auch Rotrandspanner genannt und ist ein Nachtfalter. Man findet ihn in Weinbergen, an Böschungen, Dämmen, Sand- und Kiesgruben. Die Raupen entwickeln sich auf den verschiedensten Ampfergewächsen. Eigentlich ist er eine verbreitete Mottenart, lebt aber gut versteckt im Verborgenen und wird selten entdeckt.

Mai23

Grüner Scheinbockkäfer

Grüner Scheinbockkäfer

Dieser weibliche, Grüne Scheinbockkäfer wird auch Blaugrüner Schenkelkäfer genannt, da die Männchen keulenartig verdickte Hinterschenkel haben. Dieser schillernde Käfer wird etwa 10 mm lang und ernährt sich von Blütenpollen und Nektar. Die Käfer findet man vom Frühling bis etwa August in Wiesen, Gebüschen und Waldrändern.

Mai23

Distelfalter

Distelfalter

Den auf einer Zinnie sitzende Distelfalter findet man häufiger in trockenem Gelände mit größeren Distelbeständen. Diese Wanderfalter kommen aus Steppengebieten wie z. B. aus Nordafrika zu uns, dabei lassen sie sich vom Wind tragen, wobei sie manchmal den Weg über die Alpen leider nicht schaffen und verenden. In warmen Sommern können zwei Generationen ausgebildet werden. Raupenpflanzen sind beispielsweise Disteln, Brennnessel und Kohlgewächse.

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