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Sep18

Distelbock

Distelbock

Den Scheckhorn-Distelbock bezeichnet man auch als Nesselbock oder Linienhalsigen Halmbock. Mich faszinieren an diesem schmalen Bockkäfer die schön gefärbten, langen Fühler, die manchmal länger sein können als der 10 - 12 mm lang werdende Käferkörper. Die Käfer leben vor allem auf Brennnesseln, Disteln und Doldenblütlern, wo sich auch die Larven entwickeln.

Sep18

Hauhechel-Bläuling

Hauhechel-Bläuling

Der zierliche Hauhechel-Bläuling ist ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge. Mit einer Flügelspannweite von 25 bis 30 mm ist er recht klein. Man findet den hübschen Schmetterling von April bis September an seinen Futterpflanzen wie diversen Kleearten, Hauhechel und Luzerne. Ich fand ihn häufig an der Luzerne.

Sep18

Hügel-Marienkäfer

Hügel-Marienkäfer

Dieser recht seltene Marienkäfer wird zischen 5 - 7 mm lang und hat einen länglichen Körperbau. Man findet ihn von März bis Oktober an sonnigen Waldrändern, Lichtungen, Wiesen und Trockenrasen. Er ernährt sich typischerweise von Blattläusen.

Sep18

Hornissen im Vogelkasten

Hornissen im Vogelkasten

Dieses Jahr wohnen in meinem Meisenkasten die Hornissen, worüber ich mich sehr freue. Es sind friedliche und nützliche Tiere – man kann zur Beobachtung sogar direkt unter dem Kasten stehen. Gestern konnte ich beobachten, wie eine Hornisse eine Honigbiene gefangen und an Ort und Stelle filetiert hat. Erst entfernte die Hornisse das Hinterteil der Biene, dann kamen der Kopf, die Flügel, die Beine und zum Schluss noch der Kopf an die Reihe, bis nur noch der Rumpf übrig war. Bei diesem Vorgang hing sie nur mit einem Hinterbein am Blütenstand der Fetthenne. Anschließend flog sie sofort in das Nest zurück. Leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht mit in den Garten genommen, um das Spektakel aufzunehmen. Das Märchen, sieben Stiche der Hornisse würden einen Menschen töten, ist blanker Unsinn. Inzwischen weiß man, dass das Gift der Hornisse eine geringere Wirksamkeit gegenüber dem der Honigbiene hat. Stiche von Wespen, Hornissen, Bienen und auch Hummeln, sind aber allesamt in etwa gleich schmerzhaft.

Aug23

Raupe des Zimtbärenfalters

Raupe des Zimtbärenfalters

Der rotbraun gefärbte Zimtbär wird auch Rostflügelbär genannt und ist ein Nachtfalter aus der Familie der Bärenspinner. Die Haare der Zimtbär-Raupen sind rotbraun gefärbt. Die Raupen erscheinen von September bis Anfang April bzw. von Juni bis Juli und ernähren sich von verschiedenen Pflanzen und Sträuchern, wie z. B. von Brombeeren, Schlehen, Spitzwegerich und Löwenzahn.

Aug23

Eumenes pedunculatus

Eumenes pedunculatus

Diese solitäre Faltenwespe hat keinen deutschen Namen. Das Weibchen wird bis zu 17 mm groß. Man findet dieses wärmeliebende Insekt von Mai bis Oktober in Kies-, Lehm- und Sandgruben, an Waldrändern und sonnigen Hängen, aber auch in naturnahen Gärten.

Aug23

Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler

Fast jedem sind die hellgrünen, schwarz-weiß gestreiften Raupen bekannt, die die Buchsbäumchen kahl fressen und einen übel riechenden Kot hinterlassen. Der ostasiatische Kleinschmetterling wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts bei uns eingeschleppt und erstmals 2006 in Deutschland gemeldet. Die fertig entwickelten Falter sind fast durchscheinend weißlich gefärbt, mit einem braunen Rand.

Aug15

Efeu-Seidenbiene und Parasit Pelzbienen-Ölkäfer

Efeu-Seidenbiene und Parasit Pelzbienen-Ölkäfer

Die Efeu-Seidenbiene erreicht etwa Honigbienengröße. Sie blieb lange Zeit unentdeckt und wurde erst in jüngster Zeit als eigenständige Art beschrieben. Sie ist auf Efeupollen als Larvennahrung spezialisiert. Abhängig von der Witterung schlüpfen die Männchen Ende August, die Weibchen erst im September. Das Weibchen gräbt das Nest ca. 30 cm tief in sandigem Boden oder legt es in Lösswänden mit bis zu 12 Brutkammern an. Abgebildet ist vermutlich ein männliches Tier.

Der bei uns noch sehr seltene Schwarze Pelzbienen-Ölkäfer ist eigentlich eine mediterrane Art und parasitiert auf den Efeu-Seidenbienen, vermutlich auch auf anderen Seidenbienenarten. Nach der Paarung legt das Weibchen ihre Eier an Pflanzen in der Nähe von Efeu-Seidenbienenkolonien ab. Die geschlüpften Larven krallen sich mit ihren Klauen in der Behaarung der männlichen Seidenbiene fest und gelangen durch die Paarung auf das Weibchen und schließlich in die Nisthöhle, wo sich die Käferlarven von den sich entwickelnden Seidenbienenlarven ernähren.

Aug09

Lehmwespe

Lehmwespe

Die solitär lebende Lehmwespe gehört zu den Faltenwespen. Sie lebt gerne an feuchten Wiesen, in offener Landschaft, in Gärten oder in Gebieten, in denen ihre Futter- und Nistplätze vorkommen. Die Eier legt das Weibchen in Röhren oder Löchern ins Holz, z. B. in Beerenstängel von Holunder oder Brom- und Himbeeren. In jede Zelle legt die Wespe ein Ei und bringt als Larvenfutter, bevorzugt eine gelähmte Wicklerraupe ein.

Aug09

Das Ei der Florfliege

Das Ei der Florfliege

Die Florfliege wird auch als Goldauge bezeichnet und gehört zur Familie der Netzflügler. Die bekannteste Florfliege ist die Gemeine Florfliege mit grünem Körper und Flügeln. Die Weibchen legen nachts zwischen 100 und 900 Eier ab, die an bis zu 10 mm langen Stielen sitzen. Die daraus schlüpfenden Larven machen sich sogleich über die nächstgelegenen Blattläuse her und sind von daher ungeheuer nützliche Schädlingsvertilger, die es zu schützen gilt.

Aug09

Die Trauben sind reif

Die Trauben sind reif

Die Edle Weinrebe ist allerorts zu finden und jedem bekannt. Die Vielfalt der Rebsorten ist sehr umfangreich und regional unterschiedlich. Seit 5000 vor Christus sind durch Züchtung aus wilden Reben 8.000 bis 10.000 Rebsorten entstanden, von denen aber heute nur noch etwa 100 Sorten Bedeutung haben. Die bekanntesten Sorten in der Pfalz sind: Riesling, Müller-Thurgau, der Weiße und Graue Burgunder, Kerner, Silvaner, Chardonnay, Scheurebe, Gewürztraminer, Dornfelder, Portugieser und Spätburgunder.

Aug09

Waldschwebfliege

Waldschwebfliege

Diese Schwebfliege hat sich doch tatsächlich in meinen Garten verirrt. Sie wird auch als Gemeine Waldschwebfliege oder Gemeine Hummel-Schwebfliege bezeichnet und kann bis zu 18 mm groß werden. Sie ist relativ dick, die Kopfform und der Körperbau ähneln der Hornissenschwebfliege. Man findet sie von Mai bis September an Wald- und Heckenrändern. Die erwachsenen Tiere sind Blütenbesucher, die Larven entwickeln sich in Wespen- und Hummelnestern und ernähren sich dort von Abfall und toten Insekten.

Jul19

Silberner Grünrüssler

Silberner Grünrüssler

Die etwa 3,5 bis 6  mm lang werdenden Grünrüssler gehören zu den Rüsselkäfern. Die silbrig bis grüngoldenen Blattnager sind tagaktive Tiere. Man findet sie meist auf Blättern von Laubbäumen, von denen sie sich ernähren. Ihre Larven leben in und von den Stängeln verschiedener Wildpflanzen und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr.

Jul19

Schwefelkäfer

Schwefelkäfer

Der etwa 7 bis 9 mm lang werdende Käfer mit auffallend schwefelgelber Färbung ist ein Käfer aus der Familie der Schwarzkäfer. Von Mai bis August kann man diesen Käfer auf Doldenblüten finden, wo er sich von Pollen ernährt. Er liebt die Wärme, sonnige Hänge und trockenen, sandigen Boden.

Jul19

Igelfliege

Igelfliege

Diese drollige, recht große Igelfliege gehört zu den Raupenfliegen und besucht allerlei Blüten. Die Larven dieser Fliegenart entwickeln sich parasitär in Raupen von Eulenfaltern oder Trägspinnern -  man kann sie daher als „Schädlingsbekämpfer“ ansehen. Von April bis Oktober findet man sie auf blütenreichen Wiesen, an Waldrändern, Lichtungen und Heckensäumen.

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